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Ferien

Also... Es sind Ferien, d.h.: Faulenzen, nixtun und kollektives Rumliegen. Achja... schön wärs. Es bleibt dabei, dass nach den Ferien alle schriftlichen Prüfungen sind. Also: lernen. Ich werde allerdings mein bestes tun, um die Ferien nicht komplett mit sinnvollen Dingen zu verbringen. Schließlich muss ein bisschen Faul sein sein. Und die mündlichen Prüfungen sind ja vorbei. Deswegen sollte ich mich nicht allzusehr stressen. So viel Genuß is halt nicht dabei wie sonst. Die Freude für die Zeit nach den Prüfungen, den 2 Wochen Schule, wächst stetig. Oh ja, da lassen wirs uns alle noch mal so richtig schön gut gehen. Ich werd nur die Klasse vermissen, wenn die Schule vorbei is. Oh mein Gott, wie sich das anhört. Nach 10 Jahren alltäglicher Schulpflicht is das ganze auf einmal vorbei!?!?! Och ja ein neuer Lebensabschnitt begint bald. Arbeiten, Geld verdienen und vieles mehr. Tjo so schnell wird man Erwachsen. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit verging. Eben noch so´n kleiner Hosenscheißer, dann schon Schulgänger. Grundschule vorbei. Hauptschule fängt an. Klassenstreber. Mobbing. Schlechte Freunde. M-Klasse. Aus is mit Streber. Noten schlechter. gute Freunde. M10. Freundin. kurz vor den Prüfungen. So schnell ist ein schulischer Lebenslauf geschrieben. *seufz*
Naja ich blicke in die Zukunft und sehe da noch viele schöne Dinge auf mich zukommen. Aber auch nicht so schöne. Aber genug für dieses Mal.

Bis bald,
Euer RezZ.CuE

1 Kommentar 4.6.06 00:23, kommentieren



Erziehungslos oder Zur falschen Zeit nicht da

Familienfeiern. Ich glaube es kennt jeder: Ne menge leute, die zufälligerweise miteinander verwandt sind, finden sich zu einer ausgemachten Zeit an einem vereinbarten Ort ein um irgendwas zu feiern. Sagen wir mal, einen Geburtstag oder nein gleich zwei. Kein Wunder, dass sich unter den vielen Menschen dort auch ein paar Kleinwüchsige finden. Nennen wir diese einfach mal "Kinder". Angenommen es sind zwei. Und diese sind lasst mich überlegen, 5 und 9 Jahre alt. Um meine Überlegungen zu einem ende zu bringen, machen wir aus dem 5 jährigen einen Jungen und aus dem 9 jährigen ein Mädchen. Den Jungen nennen wir Klaus und das Mädchen einfach mal Steffi. Wobei Klausi uns in dem Fall nicht interessiert. Schenken wir also Steffi unsere Aufmerksamkeit. Steffi sieht auf den ersten Blick eigentlich ganz normal aus. Sie wirkt zumindest so. Hinter der Fassade steckt allerdings etwas Boshaftes. Ich mein, es ist ja nichts abnormales, dass Kinder anspruchsvoll sind. So kennt wohl jeder das Obligatorische: "Ich will dies, ich will das, bring mir solches, gib mir jenes!". Wie gesagt, auf den ersten Blick nichts schlimmes. Doch im Falle von Steffi, geht dies entschieden zu weit. Die Neunjährige hat es nämlich regelrecht Faustdick hinter den Ohren. So übertreibt sie mit ihren Ansprüchen und man merkt ganz deutlich heraus, dass sie einen nur rumsprengen will. Ihr könnt mir ruhig kommen mit "das is doch normal...". Aber nee das ist es nicht. Definitiv nicht. Auch Fehlanzeige in Richtung "Trotzphase". Es is ganz einfach so, das ihr alles durchgeht. Steffi darf alles und kann sich alles erlauben. Denn sie ist "Erziehunglos". Vielleicht mag es davon kommen, dass das Kind halb bei seinen eltern, halb bei seinen Großeltern aufgewachsen ist und somit nie eine der beiden Parteien richtigen einfluss hatte. Mag sein. Aber bei genannten Familienfeiern merkt man wie das so läuft. Das Kind stellt was an. Der Vater will Steffi schimpfen. Promt kommt der Einwand ihrer Oma: "Ach komm Manni! is doch nicht so schlimm! nicht gleich schimpfen". Die Mutter ist überfordert und stiert nur in den Boden. Als dann der Opa ansetzt um ein Machtwort zu sprechen, kommt wieder der großmütterliche Wiederspruch und Steffi steht dumm grinsend hinter ihrer heißgeliebten Oma. Wo spricht man hier denn von Erziehung? Eher noch von "Verziehung". Leider kein Einzelfall. Zugegeben: Erziehung ist ein sehr weiter Begriff und jeder hat da seine Art. Ich halte schließlich auch nichts davon, seine Kinder zu schlagen. So finde ich doch das "Ignorieren" sehr wirkungsvoll. So schimpft man kurz, wenn das kind etwas angestellt hat und kehrt ihm dann den Rücken. Nach einiger Zeit beleidigt sein kann man sich dem Kind wieder langsam nähern. Der begriff "Erziehungslos" bezieht sich in dem beschriebenen Fall auf das Aufwachsen bei 2 Parteien. Eltern und Großeltern. Die Mutter ständig überfordert, die Großmutter verzieht dann das Kind und Vater und Opa haben nichts zu sagen. Traurig aber wahr. Punkt 2 wäre da das Schulwesen von Steffi. In anbetracht dessen, dass sie ja im Kindergarten schon lesen und schreiben konnte wurde sie von ihren *räusper*Erziehungberechtigten*räusper* sofort als superschlau eingestuft. Doch wie wirkt sich das wohl später auf sie aus? Höchstwahrscheinlich in leichtsinn. Ich gebs zu, das war bei mir eine Zeit lang nicht anders. Aber es wird ihr nicht gut tun, denn ab einer bestimmten Zeit/Klasse steigt das Niveau einfach an. Und die jetz noch Gute kommt nicht mehr mit. Nicht zwingend. Aber in den meisten Fällen ist es so. Warum ich das schreibe? Um euch da draußen das mit auf den Weg zu geben. Ich hoffe ihr macht das besser. Seid zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Bei euren Kindern. Und macht es so: sprecht zusammen über die Erziehung. Diese besteht nämlich zu 99,9% aus Teamwork.

Euer RezZ.CuE

2 Kommentare 5.6.06 20:36, kommentieren

Geständnisse eines Ex - Spielers

Ein ernstes Thema für die Politik und die Gesellschaft, gleichermaßen, stellen die Videospiele da. Doch was Politisch und Gesellschaftlich gesagt wird is mir relativ wurscht. Ich bin, wie ich bin und hab ne eigene Meinung. Diese will ich jetzt mal zum Ausdruck bringen. Ja, ich gebs zu ich habe früher mal in einem höheren Maße gespielt. So saß ich schonmal den ganzen Tag vor der Konsole oder dem PC. Dies änderte sich in letzter Zeit allerdings, Gott sei dank. Früher war es für mich nicht schlimm Polygonmenschen zu töten. Heute ist das anders. Wenn ich jetzt ein Kriegsspiel spiele bekomme ich bei jedem "Kill" gewissensbisse. Ich finde es einfach bedenklich abzudrücken und so jemanden zu töten. Auch wenn die Figur nicht Real ist, so ist es doch seltsam. Es liegt wohl auch daran, zu welcher Zeit die Spiele spielen und um welche Thematik es sich handelt. So spielt der Shooter "Call of Duty" im 2. Weltkrieg. Man spielt als Amerikaner und knallt am laufendem Band Deutsche über den Haufen. In "Battlefield 2" wird der Irakkrieg simuliert und auch die Chinesen spielen hier mit. Die politische Diskussion über die Killerspiele ist also durchaus berechtigt. Natürlich muss das jeder für sich wissen, was er spielt. Doch nicht nur bei den Shootern ist das Töten an der Tagesordnung, auch bei den Actionspielen geht es darum. Bestes Beispiel ist das in Deutschland erst ab 18 freigegebene "Hitman". In dem Spiel spielt man den Profikiller 47, der im Auftrag einer Organisation leute aus dem Weg schaffen muss. Strategietitel drehen sich auch um das Thema Krieg. Ob in Command & Conquer oder in Herr der Ringe. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn es auch alternativen gäbe. Die Wirtschaftssimulationen geben Strategiealternativen ab. Doch wie sieht es denn aus in der Spielelandschaft? Wenn ich in Videospielefachzeitschriften kucke sehe ich zu 90% "Killerspiele". Wo sind die klassischen Adventures geblieben? Und vorallem: Wo sind die ganzen Sportspiele? Umso verständlicher, dass die interessen der meisten Käufer auf Projekte von Nintendo zielen. Klar gibt es wohl auch auf dem NDS solche Spiele. Auch der/die/das WII wird nicht verschohnt bleiben. Doch die Nintendokonsolen bieten Spiele, die wirklich Unterhalten, die zum Lachen bringen und die (vorallem) Kurzweilig sind. Das garantiert, dass man nicht zu lange daran hängt und Körpereinsatz ist auch gefragt. So bin und bleibe ich FAn von Eyetoy und Singstar, weil ich dabei meinen Körper trainiere UND spaß habe. Und auf den/die/das Wii freu ich mich auch, da ich auch bei diesem Konzept Körpereinsatz zeigen muss.

Euer,
Rezz.CuE

3 Kommentare 12.6.06 23:23, kommentieren